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NBA Playoffs: Horror

Die Miami Heat haben Spiel 1 in der Erstrundenserie gegen die Atlanta Hawks in dominanter Manier für sich entschieden. Mit einer überragenden Defensivleistung zog das beste Ost-Team der Regular Season Trae Young und Co. von Anfang an den Zahn.

Miami Heat (1) – Atlanta Hawks (8) 115:91 (BOXSCORE)

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Atlanta kam offensiv zu keinem Zeitpunkt der Partie in einen Rhythmus, was sich vor allem bei Young bemerkbar machte, der noch im Play-In zwei überragende Spiele gezeigt hatte. Diesmal blieb Young komplett wirkungslos (Season-Low 8 Punkte, 1/12 FG, 4 Assists, 6 Turnover) und entsprechend schwach war die Hawks-Offense.

Die Gäste trafen lediglich 38,7 Prozent aus dem Feld (10/36 Dreier), lediglich Danilo Gallinari (17 Punkte), DeAndre Hunter (14) und Rückkehrer John Collins (10) erreichten überhaupt eine zweistellige Punktzahl, bevor Kevin Knox dies in der Garbage Time auch noch gelang (13). Neben Young hatte auch Bogdan Bogdanovic riesige Probleme (6, 0/8 FG). “Miami hat uns heute den Level gezeigt, den wir erreichen müssen, um in den Playoffs mitzuhalten”, stellte Hawks-Coach Nate McMillan fest.

Sein Gegenüber Erik Spoelstra konnte da wesentlich zufriedener sein. Das ganze Heat-Team bewegte den Ball sehr gut und verzeichnete 35 Assists bei 43 Field Goals, Topscorer war Duncan Robinson, der von der Bank kommend einen neuen Playoff-Karrierebestwert aufstellte (27 Punkte, 8/9 3FG). Sehr stark war auch Jimmy Butler (21 Punkte), P.J. Tucker (16) und Kyle Lowry (10, dazu 9 Assists) landeten ebenfalls in Double Figures. Bam Adebayo wiederum traf nur einen seiner fünf Würfe, war defensiv jedoch einer der Schlüssel für eine überragende Heat-Defense.

Heat: Bam Adebayo ist überall

Atlanta musste in der Partie wie erwartet auf Clint Capela verzichten, der sich im Play-In verletzt hatte, dafür gab es die gute Nachricht, dass Collins erstmals seit dem 11. März wieder zur Verfügung stand. Der Forward kam jedoch von der Bank, den Capela-Platz in der Starting Five nahm Onyeka Okongwu ein.

Vor allem aufgrund der Heat-Defense starteten die Hawks jedoch mit enormen Problemen. Als Collins nach sieben Minuten erstmals auf den Court kam, stand Atlanta bei einem Field Goal. Miami verteidigte mit größter Intensität und nahm Young die Optionen, gerade Adebayo war zu Beginn überall. Auf der Gegenseite starteten auch die Heat nicht brandheiß, konnten sich aber bessere Abschlüsse herausspielen. Atlanta traf über das gesamte Viertel bloß drei Würfe aus dem Feld, hielt sich mit zehn Freiwürfen aber in Schlagdistanz. 23:17 Miami nach einem Viertel.

Zu Beginn des zweiten saß Young und Atlanta suchte weiter händeringend nach Offense. Auf der Gegenseite netzte Robinson zwei Dreier, Lowry ließ einen weiteren folgen – die Heat bauten ihren Vorsprung auf 15, dann sogar auf 19 Punkte aus. Lediglich Gallinari sorgte bei den Hawks für Punkte, die Heat wirkten übermächtig. Kurz vor der Pause versenkte Gabe Vincent einen Eckendreier, es ging mit 59:40 in die Kabinen.

Duncan Robinson wirft Dagger um Dagger

Und es wurde auch danach nicht besser für Atlanta. Miami war auf jeden Pass, jeden Laufweg vorbereitet, auf der Gegenseite wirkten die Beine nach zwei Play-In-Spielen und einer sehr kurzen Pause überdies schwer. Young wirkte komplett von der Rolle und verunsichert, kurz vor Ende des dritten Viertels nahm ihn Nate McMillan runter und es folgten zumindest mal ein paar erfolgreiche Würfe durch Hunter und Collins. Doch Robinson konterte wieder von draußen, es folgte ein Butler-Alley-Oop, 86:60 für Miami vor dem Schlussviertel.

Atlanta eröffnete den Durchgang mit einem 8:3-Run, woraufhin Erik Spoelstra prompt zur Auszeit griff. Wieder war es Robinson, der den nächsten Dreier versenkte – und im Angriff danach einen weiteren folgen ließ, diesmal mit Foul! Es waren wieder 28 Punkte Unterschied – und das Spiel lange entschieden. Young kehrte im gesamten Schlussviertel nicht mehr auf den Court zurück.

Heat vs. Hawks: Die Serie im Überblick (1-0)

Game Date Time Home Away result
1 17. April 19 o’clock Miami Heat Atlanta Hawks 115:91
2 20. April 1.30 Miami Heat Atlanta Hawks
3 23. April 1 o’clock Atlanta Hawks Miami Heat
4 25. April 1 o’clock Atlanta Hawks Miami Heat
5 * 27. April TBD Miami Heat Atlanta Hawks
6 * 29. April TBD Atlanta Hawks Miami Heat
7 * 1. May TBD Miami Heat Atlanta Hawks

*if necessary

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NBA Play-In: McCollum

Die New Orleans Pelicans bleiben im Playoff-Rennen. Im 9-10-Spiel im Westen setzten sich die Pels mit 113:103 gegen die San Antonio Spurs durch. Überragend dabei: C.J. McCollum und Brandon Ingram.

New Orleans Pelicans (9) – San Antonio Spurs (10) 113:103 (BOXSCORE)

McCollum versenkte in der ersten Halbzeit zeitweise neun Würfe am Stück und kam letztlich auf 32 Zähler (12/23 FG, 6 Assists). Auch Brandon Ingram (27, 11/19) stand dem Shooting Guard in nichts nach, verbrachte den Großteil des zweiten Viertels aber wegen Foulproblemen auf der Bank. Zusätzlich dazu stand auch die Pels-Defense, hervorzuheben waren hier vor allem die beiden Rookies Herb Jones (12, 2 Blocks) und Jose Alvarado (12). Jonas Valanciunas (22, 14 Rebounds) legte ein Double-Double auf.

San Antonio fand dagegen zu spät ins Spiel, auch weil Dejounte Murray (16, 5/19) wegen 3 Fouls nur 10 Minuten in der ersten Halbzeit spielte. Ohne ihren besten Verteidiger ließen die Texaner viel zu viel zu, erst recht wenn dann auch der gute Jakob Pöltl (16, 7/10, 9 Boards, 1 Monster-Block, +4) seine Pausen erhielt. Im Angriff trafen die Spurs zudem nur 41 Prozent und auch von Downtown lief es nicht, wenn man den brandheißen Devin Vassell (23, 7/13 Dreier) ausklammert (Rest: 6/21).

Ingram war bis kurz vor Spielbeginn fraglich, doch schnell war klar, dass ihn dies nicht beeinträchtigen würde. Mitte des ersten Viertels packte der Forward einen gewaltigen Slam aus und den armen Zach Collins auf ein Poster. Dieser war bereits so früh auf dem Feld, da Pöltl schnell zwei Fouls angehäuft hatte. New Orleans traf im ersten Viertel keinen einzigen Dreier (0/4), attackierte dafür aber stets den Korb und führte nach zwölf Minuten mit 26:22.

Die Pels sind in dieser Saison ohnehin nicht vom Dreier abhängig, schließlich haben sie in Ingram und McCollum zwei der gefährlichsten Midrange-Shooter der Liga. McCollum war dann schnell am Köcheln, innerhalb von fünf Minuten verbuchte der Shooting Guard 13 Zähler, den Großteil durch Freiwürfe und Pullups. Spurs-All-Star Murray war dagegen in Foulproblemen, doch Vassell und Lonnie Walker (12) hielten die Gäste mit Dreiern im Spiel. Vor der Pause legten die Pels aber noch einmal einen Run hin, vor allem Rookie Alvarado brachte mit Dreiern und Steals noch einmal Energie. New Orleans lag zur Pause 61:50 vorn.

New Orleans muss im vierten Viertel nur kurz zittern

Die Story bis dahin war aber McCollum, der im zweiten Viertel jeden seiner sieben Würfe für 19 Zähler versenkte. Nach 24 Minuten hatte der Guard bereits 27 Punkte auf dem Konto. Nach dem Wechsel bekam dann der bis dahin blasse Valanciunas (12 Zähler im Abschnitt) mehr Touches und nutzte diese konsequent. Der Vorsprung wuchs langsam weiter, da New Orleans viel mehr leichte Punkte generieren konnte.

Keldon Johnson (15), der lange blass blieb, zog dann einige Male erfolgreich zum Korb, mit einem schnellen 13:1-Run war der Rückstand plötzlich nur noch im einstelligen Bereich. New Orleans blieb über sechs Minuten ohne Field Goal, die Spurs verpassten aber weitere Chancen, näher zu kommen. Vassell verkürzte von Downtown auf -6, bevor Ingram die Dürre aus der Mitteldistanz beendete und wenig später einen weiteren Jumper folgen ließ. Als Jones dann nach einem Cut eine Minute vor dem Ende dunkte (107:95), war die Sache endgültig gelaufen.

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Die Saison der Spurs ist damit erneut nach einem Play-In-Spiel vorbei, die Pelicans spielen dagegen in der Nacht auf Samstag um ihre erste Playoff-Teilnahme seit 2018. “Das ist der Beginn von etwas ganz Besonderem”, frohlockte McCollum. Um 4 Uhr deutscher Zeit ist New Orleans bei den L.A. Clippers zu Gast, die am Vortag im 7-8-Spiel bei den Minnesota Timberwolves unterlagen.

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